Foodwatch kritisiert Influencer Marketing für Zuckergetränke und Energydrinks – FDP muss Blockade gegen geplantes Kinderschutz Gesetz aufgeben Zoom Button

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Foodwatch kritisiert Influencer Marketing für Zuckergetränke und Energydrinks – FDP muss Blockade gegen geplantes Kinderschutz Gesetz aufgeben 

Foodwatch kritisiert Influencer Marketing für Zuckergetränke und Energydrinks – FDP muss Blockade gegen geplantes Kinderschutz Gesetz aufgeben

Berlin, 1. September 2023

Die Verbraucherorganisation #Foodwatch hat #Influencer #Werbung für überzuckerte #Limonaden und stark koffeinhaltige Energydrinks als unverantwortlich kritisiert. Es sei ein neuer Trend in der Branche, dass bei #Kindern beliebte Internetstars eigene Limos auf den Markt brächten oder als Werbefigur für etablierte Getränke Marken fungierten. Die überzuckerten und teils koffeinhaltigen #Getränke würden an der elterlichen Kontrolle vorbei direkt auf Instagram, #Tiktok & Co. vermarktet, erklärte Foodwatch. Die Verbraucherorganisation forderte eine umfassende Regulierung der Influencer Werbung für ungesunde #Lebensmittel. Die FDP müsse den Weg frei machen für die von Ernährungsminister Cem Özdemir vorgeschlagenen Werbeschranken. Das geplante #Kinderschutzgesetz hat auch zum Ziel, das #Junkfood #Marketing in den Sozialen Medien zu begrenzen.  

»Es gibt einen regelrechten Boom von Influencer Getränken auf Instagram, Tiktok und Youtube.  Lebensmittelkonzerne und bekannte Internetstars nutzen das Vertrauen junger Menschen aus und ködern sie mit Eistees, Limos & Co. Das profitable Geschäft geht auf Kosten der Gesundheit unserer Kinder: Ihnen drohen starkes #Übergewicht und im späteren Leben Typ 2 #Diabetes und Herzerkrankungen«, erklärte Dario Sarmadi von Foodwatch. 

Zuckergesüßte Getränke gelten laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als eine der Hauptursachen für die Entstehung von Adipositas und Typ 2 Diabetes. Der Konsum von Energydrinks kann zudem Herzrhythmusstörungen, Nierenversagen und Krampfanfälle verursachen sogar Todesfälle würden mit ihnen in Verbindung gebracht. 

5 Beispiele von Influencer Getränken

  • Emyo

    • Tiktoker Emir Bayrak hat gemeinsam mit Kaufland eine zuckrige Limonade auf den Markt gebracht. Mit der Produktgestaltung, Produktnamen wie »Mermaid Fantasy« und den Werbeclips richtet sich das Produkt an eine junge Zielgruppe. Die 4 verschiedenen Sorten enthalten mit rund sieben Gramm Zucker auf 100 Milliliter so viel Zucker, dass der Hersteller in Großbritannien eine #Limo Steuer zahlen müsste.

  • Gönrgy

    •  Der Energydrink des Streamers »MontanaBlack« enthält etwa 160 Milligramm Koffein pro 0,5 Liter #Dose. Das ist fast so viel wie in 3 Tassen #Kaffee – und bereits mehr als ein etwa 50 Kilogramm schweres Kind laut EFSA an einem Tag zu sich nehmen sollte.

  • Rauch Eistee

    • Der österreichische Getränkekonzern Rauch hat gemeinsam mit dem bekannten YouTuber Julien Bam eine Werbekampagne auf Tiktok für eine »Julien Bam« Eisteekollektion. In einer 330 Milliliter Dose dieses Eistees stecken rund 25 Gramm Zucker. Das entspricht etwa 8 Zuckerwürfeln.

  • Prime

    • Die US Influencer Logan Paul & KSI verkaufen einen Energydrink, der so beliebt ist, dass man ihn hierzulande nur #online zu #Wucherpreisen erhält. Auffällig ist der satte Koffeingehalt mit 200 Milligramm Koffein pro 355 Milliliter Dose. Das ist fast doppelt so viel wie in dem Energydrink Red Bull.

  • Sugar Mami

    • Katja Krasavice hat allein auf Instagram 4 Millionen Fans. Ihre Limonaden unter dem Namen »Sugar Mami« enthalten mit 9 Prozent fast so viel #Zucker wie eine klassische Coca Cola. In einem Video sagte die Influencerin, dass sie eine Limo und keinen Energydrink rausgebracht habe, damit sie auch #Kinder trinken könnten.

Kinder essen mehr als doppelt so viele Süßigkeiten, aber nur halb so viel Obst und Gemüse wie empfohlen. Den letzten repräsentativen Messungen zufolge sind etwa 15 Prozent der Kinder und Jugendlichen von Übergewicht und sechs Prozent sogar von starkem Übergewicht (Adipositas) betroffen. Ihnen drohen im späteren Leben Krankheiten wie Typ 2 Diabetes, Gelenkprobleme, Bluthochdruck und Herzerkrankungen. Jeder siebte Todesfall in Deutschland ist laut Daten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) auf ungesunde Ernährung zurückzuführen.   

Quellen und weiterführende Informationen:

 
Gütsel
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